Werkstoffmodellierung

Die computergestützte Werkstoffmodellierung ist zu einem festen Bestandteil der Materialwissenschaft geworden. Die verwendeten Methoden reichen von der atomaren bis zur Kontinuumsebene und werden zur Unterstützung und Interpretation experimenteller Beobachtungen sowie zur Erforschung neuer Forschungsfragen eingesetzt. Unser Augenmerk liegt insbesondere auf der Modellierung kristallographischer Phasen von Metallen, intermetallischen Phasen oder Ausscheidungen, der Modellierung von Nanostrukturen, der Modellierung kristallographischer Defekte wie Versetzungen, Korngrenzen oder Grenzflächen und auch auf der thermodynamischen und kinetischen Simulation von Materialvorgängen auf der Mesoskala. Darüber hinaus werden Ansätze zur Kombination von physikalisch-basierten Simulationen mit datengetriebenen Modellierungsansätzen erforscht. Die Forschung wird in zwei Gruppen durchgeführt.

Simulationsmethoden auf mehreren Längenskalen