Auf der H2Convention 2025 in der Tabakfabrik Linz wurde erstmals der Preis für exzellente Wasserstoffforschung durch WIVA P&G vergeben. Mit dem Format „Studierende vor den Vorhang“ wurden herausragende wissenschaftliche Arbeiten junger Forscher:innen sichtbar gemacht und insgesamt drei Beiträge ausgezeichnet.
Unter den prämierten Arbeiten befanden sich gleich zwei Beiträge der Montanuniversität Leoben – ein starkes Zeichen für die hohe Qualität der heimischen metallurgischen und werkstoffwissenschaftlichen Forschung.
Auszeichnung für Dissertation aus der Werkstoffforschung
Thomas Pogrielz (Department Materials Science) wurde für seine Dissertation “Impact of Microstructure, Stress, and Phase Composition on Hydrogen Permeation in Duplex Steel: A Synchrotron X-ray Diffraction Study” ausgezeichnet.
Die Arbeit wurde am Lehrstuhl Materialphysik in Zusammenarbeit mit dem MCL angefertigt und liefert durch eine neuartige Methode zentrale Erkenntnisse für das Verständnis wasserstoffinduzierter Prozesse in komplexen Werkstoffen. Somit trägt sie damit signifikant zur Weiterentwicklung sicherer und nachhaltiger Lösungen für Energie-, Mobilitäts- und Infrastrukturtechnologien bei.
Erfolg auf Masterebene
Ebenfalls prämiert wurde Lukas Höcher (Department Metallurgy and Metal Recycling), der in seiner Masterarbeit den Einfluss von Materialzuführung und Wasserstoffzugabe im Wasserstoffplasma-Schmelzreduktionsprozess untersucht. Dieser Ansatz gilt als vielversprechend für eine nachhaltige und CO2-reduzierte Stahlproduktion.
Starke Präsenz der Montanuniversität Leoben
Mit gleich zwei ausgezeichneten Arbeiten zeigt sich die Montanuniversität Leoben als wichtige Forschungsinstitution im Bereich Wasserstofftechnologien, der Materialwissenschaften und Metallurgie. Die Erfolge der Leobener Studierenden und Nachwuchsforscher:innen unterstreichen die Bedeutung der universitären Forschung für die technologische Entwicklung von morgen.

