Die Konferenz Nanobrücken 2026 fand vom 08.04. bis 10.04. in Leoben statt und bot eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch im Bereich der Mikro- und Nanomechanik. Sie unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der Leobener Werkstoffforschung.
Die Veranstaltung wurde von Mitarbeitenden der Montanuniversität Leoben sowie des Erich Schmid Institut für Materialwissenschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit Bruker organisiert. Die wissenschaftliche und organisatorische Leitung lag bei Megan Cordill vom Erich Schmid Institut sowie Verena Maier-Kiener und Michael Tkadletz vom Lehrstuhl für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme der Montanuniversität Leoben.
Das Event war ein großer Erfolg und zog Teilnehmende aus zahlreichen Ländern an.
Im Rahmen der Konferenz konnten zwei Leobener NachwuchswissenschaftlerInnen besondere Erfolge erzielen:
Magdalena Kirchmair wurde für das beste Poster ausgezeichnet. Ihr Beitrag mit dem Titel „In situ nanoindentation and XRD study of the hydrogen permeation barrier performance of MoNbTaWZr high entropy coatings“ überzeugte insbesondere durch die Kombination experimenteller Methoden zur Analyse von Hochentropie-Beschichtungen im Hinblick auf ihre Barrierewirkung gegenüber Wasserstoff.
Stefan Zeiler erhielt den „Best student talk award“ für den besten Vortrag. In seiner Präsentation „Revealing the brittle-to-ductile transition through temperature-dependent dynamic nanoindentation“ zeigte er eine neue Methode zur Messung des spröd-duktilen Übergangs von Materialien auf Basis temperaturabhängiger dynamischer Nanoindentation.



